Masse, Terroir & der wahre Wert: Wie entsteht der Preis eines Weines?

 

Häufig erreichen uns spannende Fragen aus unserem Kreis, warum sich Weinpreise so drastisch unterscheiden – von der 3-Euro-Flasche im Supermarkt bis zum handwerklichen Spitzengewächs.

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir eine fundierte Analyse zur spanischen Weinwirtschaft und Ertragsstruktur erstellt. Wie hängen Terrain, Erziehungsformen, die Ertragsmenge pro Weinstock und der Verzicht auf Pestizide direkt mit den Produktionskosten und der Qualität zusammen?

Warum Spanien im weltweiten Vergleich zwar riesige Rebflächen, aber oft bemerkenswert geringe Hektarerträge aufweist und wie sich das Verhältnis von industrieller Masse zu handwerklicher Exklusivität auf dem spanischen Festland gestaltet, haben wir für Sie kompakt und anschaulich aufbereitet.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Kanarischen Inseln – und speziell Teneriffa: Während das Festland oft über die schiere Fläche und Mechanisierung kalkuliert, erleben wir hier vor Ort eine absolute Ausnahme. Der heroische Weinbau in unseren extremen Steillagen, die aufwendige Handarbeit an den traditionellen Flechtreben (Cordón Trenzado) und die minimalen Erträge der uralten, wurzelechten Rebstöcke im Vulkangestein zeigen eindrucksvoll, warum echte Einzigartigkeit niemals billig sein kann und die hiesigen Traubenpreise zu den höchsten des ganzen Landes gehören.