Die spirituelle Wiege: Das Erbe des Fray Antonio

Die Geschichte des Ortes ist untrennbar mit der Figur des Fray Antonio „El Gomero“ verbunden. Im Jahr 1788 suchte der dominikanische Laienbruder die Abgeschiedenheit des Vulkankegels La Montañeta, um ein Leben in Gebet und Nächstenliebe zu führen. Er errichtete eine einfache Einsiedelei und eine Kapelle zu Ehren der Jungfrau von Candelaria.

Bekannt wurde er durch seine unermüdliche Hilfe für die Armen: Mit seinem Esel zog er durch das Orotava-Tal, sammelte Most und Spenden und wurde so zu einer lebenden Legende. Nach seinem Tod 1811 blieb der Ort als „Montaña del Fraile“ im Volksgedächtnis verankert – ein Symbol für Demut inmitten der rauen Natur.

Die bayerische Vision: Rekonstruktion und Renaissance

Nachdem das Anwesen über 150 Jahre lang dem Verfall preisgegeben war, leitete die Familie Meul in den 1980er Jahren eine radikale Wende ein. Die Unternehmer bayerischer Herkunft erkannten das Potenzial der Ruinen und investierten in eine aufwendige Restaurierung.

Dabei wurde strikt auf Authentizität geachtet:

  • Materialien: Verwendung von dunklem Lavagestein und dem kostbaren Tea-Holz (dem harzhaltigen Kern der kanarischen Kiefer).

  • Architektur: Erhalt der typischen Hacienda-Strukturen mit Innenhöfen und rustikalen Balkonen.

  • Eröffnung: 1993 wurde das Projekt vollendet und das Mesón als gastronomisches Zentrum neu geboren.


Kulinarische Vielfalt: Ein Dorf der Genüsse

Heute erstreckt sich der Komplex über 100.000 m² und bietet eine gastronomische Auswahl, die weit über ein klassisches Restaurant hinausgeht. Es funktioniert wie ein autarkes „Genuss-Dorf“:

  • Rustikale Klassiker: Im Hauptspeisesaal dominieren traditionelle Gerichte wie Spanferkel und Grillfleisch.

  • Spezialisierte Nischen: Die Hacienda San Pedro deckt den Bedarf an Fisch und Reisgerichten, während die Hütte La Cabaña eine Brücke zur alpinen Fondue-Kultur schlägt.

  • Die eigene Produktion: In der hauseigenen Bäckerei wird täglich frisches Landbrot gebacken, das zusammen mit lokalen Weinen aus der Bodega das Fundament des Angebots bildet.

Das Natur-Erlebnis: Zwischen Flora und Fauna

Was das Mesón el Monasterio einzigartig macht, ist die Symbiose aus Parkanlage und Gastronomie. Besucher speisen in einer Umgebung, die eher an einen botanischen Garten erinnert:

  • Tierwelt: Pfauen, Schwäne und Enten bewegen sich völlig frei zwischen den Gästen und tragen zur besonderen Atmosphäre bei.

  • Aktivität: Ein historischer Kreuzweg führt durch die gepflegten Außenanlagen direkt zum Gipfel des Vulkankegels. Von dort aus bietet sich einer der besten Panoramablicke über das gesamte Orotava-Tal bis hin zum Teide.

  • Symbolik: Der Ort ist heute ein „thematischer Park“, der den Spagat zwischen touristischem Highlight und Respekt vor der historischen Stille des Mönchs schafft.



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