🍇 Unsere Delegation reist zum Consulatsfest nach Wien
Wir sind stolz, wiederum und voller Freude eine Delegation unter der bewährten Leitung von Hospita Corina an ein bedeutendes Ereignis unseres Ordens entsenden zu dürfen. Auf freundliche Einladung des I. Proconsul Dr. Gerhard Gutschnik des Consulats Wien werden wir am Samstag, den 27. Juni 2026, am traditionellen Consulatsfest in Wien teilnehmen.
Hospita Jeanette, Hospita Loretta und Hospita Corina
Unser geschätzter Gastgeber Proconsul Dr. Gerhard Gutschnik
Consulat Wien – Ordo Equestris Vini Europae
- Mag. Dr. Gerhard Gutschik I. Proconsul
- weinritter-wien.at
- Der Orden widmet sich der Pflege der Weinkultur, der Völkerverständigung und dem Frieden.
- Das Consulat Wien ist eine der 28 Landesorganisationen des Ordens.
Weingut Dr. Gerhard Gutschik (DOC.G.G. 54)
Das Weingut liegt in der Weinbauregion Wien am Bisamberg.
- Adresse: Gerichtsgasse 7-9/11/16, 1210 Wien
- Telefon: +43 650 7345990
- E-Mail: docgg54@gmail.com
- Schwerpunkte:
Wiener Gemischter Satz DAC,
Chardonnay und andere Weine aus den Rieden von Stammersdorf.
Das Kloster des Ordens der Minderen Brüder (Ordo Fratrum Minorum) wurde wahrscheinlich schon zu Lebzeiten des heiligen Franziskus (1181/82 – 1226) um 1224 in Wien auf Initiative von Leopold VI. gegründet und befand sich in der Nähe der heutigen Minoritenkirche.
Die Klosterkirche St. Hieronymus (im allgemeinen Sprachgebrauch: Franziskanerkirche) ist eine römisch-katholische Klosterkirche im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt am Franziskanerplatz. Sie ist dem heiligen Hieronymus gewidmet. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.[1] In der Kirche befindet sich die älteste funktionierende Orgel Wiens, die Wöckherl-Orgel.
Das Consulatsfest: Der glanzvolle Höhepunkt des ritterlichen Jahres
Für Außenstehende mag es auf den ersten Blick wie ein Fest aus einer anderen Zeit wirken, doch für die ritterliche Gemeinschaft ist das jährliche Consulatsfest das absolute Kernereignis des Jahres. Es verbindet jahrhundertealte Traditionen, Werte wie Gemeinschaft, Frieden und Völkerverständigung sowie die tiefe Wertschätzung für die Weinkultur mit einem hochoffiziellen, festlichen Rahmen.
Geleitet wird das Fest unter dem traditionellen Leitspruch „In Honorem Dei et In Honorem Vini“ (Zur Ehre Gottes und zur Ehre des Weines). Es ist der Tag, an dem die Gemeinschaft zusammenkommt, um das Fundament ihrer Werte zu stärken und das ritterliche Jahr feierlich zu zelebrieren.
Was macht diesen Anlass so besonders?
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Die Aufnahme und Ehrung (Akkreditierung & Inthronisation): Dies ist der feierliche Kern des Tages. In einem ritterlichen Festakt werden neue Anwärter offiziell in die Gemeinschaft aufgenommen (inthronisiert) oder verdiente Mitglieder befördert. Für die Betroffenen ist dies ein emotionaler und bedeutsamer Moment der Anerkennung.
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Prachtvolle Tradition in der Öffentlichkeit: Ein Höhepunkt für die Allgemeinheit ist der feierliche Festzug. Die Mitglieder ziehen in ihren offiziellen Gewändern (dem Ornat), feinen Ordensanzügen oder edler Festtracht und behängt mit ihren Insignien gemeinsam zum Veranstaltungsort.
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Die Verbindung von Kultur und Genuss: Neben dem ernsten, zeremoniellen Teil steht die Geselligkeit im Vordergrund. Der Wein ist hierbei kein bloßes Getränk, sondern ein verbindendes Kulturgut, das im Rahmen eines festlichen Mahles gewürdigt wird.
Der typische Ablauf des Festtages (Beispielhafter Rahmen)
Ein Consulatsfest folgt einer festen, traditionellen Dramaturgie, die den Tag für alle Beteiligten unvergesslich macht:
Das Willkommen (Die Agape): I
Der Tag beginnt mit einer herzlichen Begrüßung. Die Festteilnehmer und ihre Begleitungen treffen sich mittags zu einer traditionellen „Agape“. Bei Brot und Wein stimmt man sich in ungezwungener Atmosphäre auf den Tag ein und pflegt erste Gespräche.
Der ritterliche Festakt: III
In einem feierlichen Rahmen (oft in einer Kirche oder einem historischen Saal) findet der eigentliche Festakt statt. Unter musikalischer Umrahmung – häufig durch einen eigenen Chor – werden die Inthronisationen durchgeführt. Die feierlichen Gelöbnisse verleihen diesem Teil eine außergewöhnliche Würde.
Das Festmahl (Die ritterliche Tafel): IV
- Nach dem offiziellen Teil folgt der kulinarische und gesellige Höhepunkt. Bei einem mehrgängigen Festmahl werden erlesene Weine von ausgewählten Winzern der Gemeinschaft ausgeschenkt. Es ist die Zeit für tiefgründige Gespräche, das Feiern der frisch Aufgenommenen und die Festigung von Freundschaften.
Das Festprogramm vom 27. Juni im Überblick
Das geschichtsträchtige Franziskanerkloster in Wien, dessen Grundstein bereits im Jahr 1603 gelegt wurde, bietet den feierlichen Rahmen für dieses Zusammentreffen:
- Ab 13:00 Uhr: Eintreffen der Festgäste bei der Franziskanerkirche, Empfang, Registrierung und eine traditionelle Agape mit Wein & Brot.
- 13:45 Uhr: Aufstellung zum feierlichen Festumzug durch die Wiener Innenstadt.
- 14:30 Uhr: Ordensmesse in der Franziskanerkirche, zelebriert von Pater Oliver Ruggenthaler OFM. Die feierliche Messe wird musikalisch von hochkarätigen Künstlern und der Dorfmusik Strebersdorf umrahmt.
- Anschließend: Ritterlicher Festakt mit der Senatsrede des Generalkonsuls sowie den feierlichen Akkreditierungen und Inthronisationen.
- Ab 16:30 Uhr: Musikalischer Ausklang mit Martin Breinschmid und Band: Swing Time.
- 17:30 Uhr: Gemeinsames Festtagsbuffet im Refektorium des Klosters mit erlesenen Weinen der Wiener Eidgenossen.